Was deutsche Unternehmen in Frankreich beachten müssen

10 Fragen zum Exportrecht Deutschland/ Frankreich

Immer wieder kommt es bei Exportgeschäften mit französischen Abnehmern zu Rechtsstreitigkeiten. Antworten auf die zehn meistgestellten Verfahrensfragen.

Frankreich ist nach den USA zweitgrößter Abnehmer deutscher Produkte. Im Jahr 2015 gingen Wirtschaftsgüter im Wert von 103 Milliarden Euro aus Deutschland nach Frankreich. Wo viel gehandelt wird, gibt es auch viele Anlässe zu Wirtschafts­streitigkeiten, sei es aufgrund von Produkthaftungsregeln, Transportschäden, Marktzugangserfordernissen, Problemen mit dem Vertrieb oder dem Markenschutz.

Wer als deutscher Unternehmer Geschäfte in Frankreich macht, sollte daher bewandert sein in den elementaren Gepflogenheiten der französischen Justiz und – für alle Fälle – Anwälte zur Hand haben, die in deutsch-französischen Rechtsangelegenheiten versiert sind. Antworten auf die zehn meistgestellten Verfahrensfragen.

Muss ich eine Klageschrift auf Französisch annehmen?
Eine nicht übersetzte Klageschrift kann abgelehnt werden, es sei denn, der Empfänger beherrscht die französische Sprache nachweislich. Wenn nicht, ist der Kläger gezwungen, die Schrift auf eigene Kosten übersetzen zu lassen.

Muss ich für Rechtsstreitigkeiten einen Anwalt beauftragen?
Wer Sprache und Verfahrensrecht nicht kennt, kann seine Interessen im notwendigen Austausch mit den anderen Verfahrensparteien nicht optimal vertreten. Daher sollte sich jedes Unternehmen an einen Anwalt wenden. Das gilt auch, wenn zunächst ein Sachverständigenverfahren durchgeführt wird.

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Grit Karg berät und vertritt internationale Unternehmen im französischen und europäischen Wirtschaftsrecht.

Spezialgebiete Vertragsgestaltung und -verhandlung, Vertriebsrecht, Produktsicherheit, Produktkonformität, Wettbewerbsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Compliance, Prozessführung, Alternative Konfliktlösung

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