Insolvenz der P&R Container-Gesellschaften:

Anlegeranschreiben und Fragebogen-Vollmacht stehen hier zum Download bereit.

Erträge aus der Nutzung sichern

 

Nach der Insolvenz dreier Container-Gesellschaften der P&R-Gruppe bangen rund 50.000 Anleger um ihr investiertes Kapital. Insgesamt geht es um gut drei Milliarden Euro Direkt-Investments sowie um Kostenrisiken und Ertragschancen aus der Verwaltung und weiteren Nutzung von Containern, die die Anleger im Rahmen ihrer Geldanlage erworben haben.

Viele Anleger richten nun verständlicherweise ihre ganze Energie darauf, wenigstens einen Teil ihres eingesetzten Kapitals zu retten. Gewiss darf hier nichts versäumt werden, was die Ansprüche formal sichert. Der weitere Handlungsspielraum der Anleger ist im Moment allerdings begrenzt, wie der vorläufige Insolvenzverwalter bereits wissen ließ, indem er gegenüber der Zeitschrift Capital sagte: „Es besteht derzeit keine Möglichkeit für die Gläubiger, ihre Ansprüche gegen die insolventen Gesellschaften zwangsweise durchzusetzen.“

Angesichts des gesetzlichen Vollstreckungsverbots sind auch die Spezialisten für Direktinvestments und Insolvenzrecht von der internationalen Wirtschaftskanzlei GGV mit Sitz in Hamburg, Frankfurt und Paris der Ansicht, dass ein rechtliches Vorgehen gegen die insolventen Gesellschaften gegenwärtig nicht angezeigt ist. Sie empfehlen den Anlegern aber, alle Kräfte darauf zu richten, sich die Erträge aus der Nutzung jener Container zu sichern, die ihnen gehören.

Im Alleingang und mit Blick auf Einzelinvestments in einige oder wenige, längst in aller Welt verstreute Container wäre dies wirtschaftlich allerdings fragwürdig. Gebündelt kann es sich als Mittel der Wahl erweisen – nämlich dann, wenn professionelle Dritte eine große Menge Container zusammen bewirtschaften. Die Erträge daraus stünden in einem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis zum operativen Aufwand – und sie kämen den Anlegern zugute, statt in der Insolvenzmasse der P&R-Gesellschaften unterzugehen.

„Vor dem Hintergrund des aktuell positiven Containermarktes sollte das Ziel der von uns vertretenen Anleger sein, möglichst weiterhin den Ertrag aus der Vermietung zu erzielen und nicht, wie es beispielsweise im Fall Magellan geschehen ist, eine Zerschlagung der Investments herbeizuführen, bei der hauptsächlich ein einzelner Erwerber gewinnt“, erklärt HG Pinkernell von GGV in Hamburg.

 

Bei Rückfragen kontaktieren Sie gerne HG Pinkernell, Rechtsanwalt und Partner bei GGV in Hamburg. Er berät Anbieter und Vertriebe von Kapitalanlagen sowie vermögende private Investoren. Außerdem berät er marktführende Handelsplattformen des organisierten Zweitmarktes von Kapitalanlagen sowie generell Unternehmen im allgemeinen Bereich des Wirtschaftsrechtes.

Tel. +49 40 369633-0
pinkernell@gg-v.de

Dr. Jan Schoop ist Rechtsanwalt und Partner bei GGV in Hamburg und berät vorwiegend Initiatoren und Vertriebe von Kapitalanlagen im maritimen Wirtschaftsrecht und Insolvenzrecht. Ferner ist er als Head of Litigation bei GGV mit der gerichtlichen und Durchsetzung von Ansprüchen sowohl innerhalb als auch außerhalb von Insolvenzverfahren befasst.

Tel. +49 40 369633-0
schoop@gg-v.de